Preise und Vertragsmodelle
Transparente Preisgestaltung ist ein Grundprinzip unserer Arbeit. Die folgenden Fragen behandeln die häufigsten Themen rund um Kosten, Vertragsmodelle und Abrechnungsmodalitäten.
- Was kostet ein Wartungsvertrag monatlich? Die monatlichen Kosten richten sich nach drei Faktoren: dem Umfang der betreuten Systeme (Anzahl und Komplexität der Shops oder Websites), der gewünschten SLA-Stufe (Basis, Business oder Enterprise) und dem geschätzten laufenden Update-Aufwand. Ein einzelner überschaubarer WordPress-Shop liegt naturgemäß deutlich unter einem komplexen Shopware-Setup mit mehreren Zahlungsanbindungen und engen Reaktionszeiten. Wir arbeiten bewusst mit klar definierten Leistungen statt mit Pauschalen, die im Ernstfall doch wieder Zusatzrechnungen produzieren: Für Standardleistungen gibt es keine versteckten Kosten. Konkrete Konditionen nennen wir nach einer kurzen Erstanalyse Ihres Projekts, sodass das Angebot zum tatsächlichen Bedarf passt. Eine erste Einordnung erhalten Sie über unsere Leistungsübersicht oder direkt im Erstgespräch.
- Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit? Wir empfehlen eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Das hat einen praktischen Grund: Das Onboarding mit Audit, Bereinigung kritischer Punkte und Aufbau von Staging und Monitoring kostet zu Beginn Aufwand, und der volle Nutzen eines Managed Service entfaltet sich erst über mehrere Monate, wenn Updates, Berichte und Reviews in einen Rhythmus kommen. Die genaue Laufzeit und die Kündigungsfristen vereinbaren wir individuell und transparent. Viele Kunden entscheiden sich nach einer ersten Phase für Jahresverträge mit automatischer Verlängerung, weil das die Planung auf beiden Seiten erleichtert. Starre Knebelverträge sind dabei nicht unser Ziel; was zählt, ist eine tragfähige Zusammenarbeit. Details besprechen wir gern im Kontakt.
- Sind Notfall-Einsätze im Preis enthalten? Im Rahmen des vereinbarten SLA sind Notfall-Einsätze in der monatlichen Pauschale enthalten. Das umfasst die Erstreaktion innerhalb der zugesagten Frist, die Diagnose und die Wiederherstellung bei Ausfällen und Sicherheitsvorfällen. Sie zahlen also nicht pro Vorfall extra, was im Ernstfall die übliche Diskussion über Kosten ausgerechnet im falschen Moment vermeidet. Von den enthaltenen Einsätzen abzugrenzen sind aufwändige Sonderfälle, etwa die vollständige Bereinigung nach einem umfangreichen Hack mit kompromittierter Datenbank oder eine Systemmigration. Solche Arbeiten können als Zusatzleistung anfallen, werden aber immer vorab transparent kalkuliert und mit Ihnen abgestimmt. Wie der genaue Notfallprozess abläuft, beschreiben wir auf der Seite Notfall-Support.
- Fallen zusätzliche Kosten für Updates an? Nein. Reguläre Sicherheitsupdates und Wartungsarbeiten sind im Vertrag enthalten und verursachen keine Einzelabrechnung. Das gilt für Core-Updates, Plugin- und Theme-Updates sowie serverseitige Aktualisierungen, jeweils inklusive des vorgeschalteten Staging-Tests und eines bereitliegenden Rollback-Szenarios. Genau diese Berechenbarkeit ist der Sinn einer Pauschale. Abzugrenzen davon sind Arbeiten, die über reine Wartung hinausgehen: Funktionserweiterungen, eine echte Plattformmigration auf eine neue Major-Version oder umfangreiche Performance-Projekte. Solche Vorhaben bieten wir separat an, damit der laufende Wartungspreis stabil und nachvollziehbar bleibt und Sie vor jeder größeren Maßnahme Umfang und Kosten kennen. Welche Updates in Ihren Vertrag fallen, definieren wir beim Onboarding.
- Kann ich die SLA-Stufe während der Vertragslaufzeit wechseln? Ja, der Vertrag soll mit Ihren Anforderungen mitwachsen. Ein Upgrade auf eine höhere SLA-Stufe ist jederzeit möglich, etwa wenn Ihr Shop wächst, mehr Traffic bekommt oder die Reaktionszeiten enger werden müssen. Das Upgrade greift in der Regel ohne lange Wartezeit, da Monitoring und Prozesse bereits etabliert sind. Ein Downgrade ist zum nächsten Verlängerungstermin möglich, sodass beide Seiten Planungssicherheit behalten. Welche Stufe für Ihr aktuelles Anforderungsprofil die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie kritisch ein Ausfall für Ihr Geschäft ist und welche Reaktionszeiten Sie tatsächlich brauchen. Wir beraten Sie dazu ehrlich und ohne Drang zur teuersten Variante im Erstgespräch.
- Wie wird abgerechnet? Die Abrechnung der Wartungspauschale erfolgt monatlich per Rechnung mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Das hält den administrativen Aufwand gering und macht die laufenden Kosten gut planbar. Sie erhalten eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Für Zusatzleistungen außerhalb des Vertrags gilt ein klarer Grundsatz: Wir erstellen vorab ein separates Angebot, sodass Sie den genauen Umfang und die Kosten kennen, bevor Sie beauftragen. Es gibt keine Überraschungen am Monatsende. Bei Fragen zur Rechnungsstellung oder zu individuellen Abrechnungsmodellen, etwa für Agenturen mit mehreren Kundenprojekten, finden wir gemeinsam eine passende Lösung; sprechen Sie uns im Kontakt an.