Shop-Monitoring, das Probleme erkennt, bevor Ihre Kunden sie bemerken
24/7-Überwachung von Verfügbarkeit, Antwortzeiten, SSL-Zertifikaten und Serverressourcen — als fester Bestandteil jedes SLA-Pakets ab 199 € pro Monat. Konfigurierte Alarmschwellen und definierte Eskalationspfade sorgen dafür, dass unser Team eingreift, bevor aus einer Störung ein Ausfall wird.
ab 199 €
SLA-Pakete mit Monitoring pro Monat
99,9 %
durchschnittliche Uptime betreuter Shops
30 s
kürzestes Prüfintervall im Enterprise-SLA
24/7
Überwachung und Alerting
Ein Onlineshop, der nicht erreichbar ist, verliert Umsatz, Kundenvertrauen und Suchmaschinen-Rankings. Studien zeigen, dass ungeplante Downtimes im E-Commerce durchschnittlich rund 5.600 US-Dollar pro Minute kosten können (Gartner). Professionelles Monitoring ist deshalb keine optionale Ergänzung, sondern ein essenzieller Bestandteil des Shop-Betriebs. Unser Monitoring-System überwacht rund um die Uhr die Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit Ihrer Systeme und alarmiert unser Team bei Abweichungen, damit wir eingreifen können, bevor Ihre Kunden einen Ausfall bemerken.
Monitoring inklusive
- Basis: Prüfintervall 5 Minuten, Erstreaktion bis 8 Stunden
- Business: Prüfintervall 1 Minute, Erstreaktion bis 4 Stunden
- Enterprise: Prüfintervall 30 Sekunden, Erstreaktion in 45 Minuten
In jedem SLA-Paket enthalten: 24/7-Monitoring, Alerting und monatliches Reporting. Mindestlaufzeit 6 Monate.
Was wir überwachen
Unser Monitoring geht weit über einfache Ping-Checks hinaus. Wir überwachen mehrere Schichten Ihres Systems gleichzeitig: Netzwerkerreichbarkeit, Anwendungsschicht, Serverressourcen und anwendungsspezifische Metriken. Nur diese ganzheitliche Überwachung erkennt Probleme frühzeitig, egal ob sie auf Infrastrukturebene, in der Anwendung oder in der Datenbank entstehen.
Vier Schichten, ein Bild
Uptime-Monitoring
HTTP- und HTTPS-Checks in konfigurierbaren Intervallen (30 Sekunden bis 5 Minuten). Prüfung des HTTP-Statuscodes, des Response-Body auf erwartete Inhalte und der Antwortzeit. Alarme bei Ausfällen und Verzögerungen.
Performance-Monitoring
Kontinuierliche Messung der Seiten-Ladezeiten, Time-to-First-Byte (TTFB), Datenbankabfrage-Zeiten und PHP-Ausführungszeiten. Erkennung schleichender Performance-Verschlechterung durch Trendanalyse.
SSL/TLS-Monitoring
Überwachung des SSL-Zertifikatsablaufs mit mehrstufigen Warnungen (30 Tage, 14 Tage, 7 Tage). Prüfung der TLS-Konfiguration auf veraltete Protokolle und unsichere Cipher-Suites.
Server-Ressourcen-Monitoring
Überwachung von CPU-Auslastung, RAM-Verbrauch, Festplattenbelegung und I/O-Last. Alarme bei Schwellenwertüberschreitungen, bevor Ressourcenengpässe zu Ausfällen führen.
Datenbank-Monitoring
Überwachung der Datenbankverbindungen, Abfrage-Zeiten, langsamen Queries und Tabellengrößen. Frühwarnung bei wachsenden Tabellen, fragmentierten Indizes und Connection-Limits.
Log-Analyse und Fehler-Monitoring
Automatisierte Analyse von Webserver-Logs, PHP-Fehlerlogs und Anwendungslogs auf kritische Muster: 500er-Fehler, Speicherüberlauf, Datenbankfehler und verdächtige Zugriffsmuster.
Alerting und Eskalation
Vom Schwellenwert zur Reaktion
Ein Monitoring-System ist nur so gut wie seine Alarmierung. Zu viele Alarme führen zu Alarmmüdigkeit, zu wenige lassen kritische Vorfälle unbemerkt. Wir konfigurieren die Alarmschwellen individuell für Ihr System und stimmen sie regelmäßig ab. Alarme werden über mehrere Kanäle gleichzeitig zugestellt: E-Mail, SMS und Push. Der Eskalationspfad definiert, wer bei welcher Alarmstufe benachrichtigt wird und welche Maßnahmen automatisch starten.
- Vorfall erst nach Bestätigung durch mehrere Standorte
- Vier Kanäle: E-Mail, SMS, Push und optional Webhook
- Automatische Eskalation, wenn eine Bestätigung ausbleibt
| Alarmstufe | Beispiel | Reaktion |
|---|---|---|
| Kritisch | Shop nicht erreichbar, Datenbank-Ausfall | Sofortige Benachrichtigung, Reaktion innerhalb SLA |
| Hoch | Antwortzeit über 5 Sekunden, SSL-Ablauf in 7 Tagen | Benachrichtigung innerhalb 15 Minuten, Behebung priorisiert |
| Mittel | Festplatte über 80 Prozent, erhöhte Fehlerrate | Tagesbericht, Bearbeitung im nächsten Wartungsfenster |
| Niedrig | Schleichender Performance-Rückgang, verwaiste Prozesse | Monatlicher Report, quartalsweiser Review |
Monitoring-Architektur: Zuverlässig durch Redundanz
Überwachung, die selbst nicht mit ausfällt
Ein Monitoring, das ausfällt, wenn der überwachte Server Probleme hat, ist wertlos. Unsere Monitoring-Infrastruktur ist auf mehrere unabhängige Standorte verteilt und prüft Ihre Systeme über verschiedene Netzwerkpfade. So unterscheiden wir zuverlässig zwischen einem echten Ausfall und einem temporären Netzwerkproblem. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und getrennt gespeichert. Auch wenn Ihr Server vollständig ausfällt, funktionieren Alarmierung und Eskalation weiter. Mehr über unsere technische Expertise.
Unser Monitoring in Zahlen
So richten wir Ihr Monitoring ein
Bestandsaufnahme und Metrik-Definition
Wir erfassen Ihre Systemlandschaft: Shop-Plattform, Server, externe Dienste und die geschäftskritischen Funktionen wie Checkout, Suche und Login. Daraus leiten wir ab, welche Metriken überwacht werden und welche Schwellenwerte gelten.
Reporting und Dashboards
Transparenz ist ein Grundprinzip unseres Monitoring-Service. Sie erhalten regelmäßige Berichte, die alle relevanten Kennzahlen zusammenfassen und Trends aufzeigen. Diese Reports sind nicht nur Dokumentation, sondern aktive Entscheidungshilfen: Sie zeigen, wo Optimierungsbedarf besteht, ob die Infrastruktur mit dem Wachstum Schritt hält und welche Maßnahmen für die kommende Periode empfohlen werden.
Der Monatsbericht: Kennzahlen statt Bauchgefühl
Jeden Monat erhalten Sie einen Statusbericht, der Uptime, Antwortzeiten, Vorfälle und durchgeführte Maßnahmen zusammenfasst — verständlich aufbereitet und mit den Vormonaten verglichen. Der Bericht endet nicht bei Rohdaten: Er enthält konkrete Empfehlungen, welche Optimierungen sich aus den Trends ableiten lassen und welche Maßnahmen wir für die kommende Periode vorschlagen.
- Uptime, Vorfälle und Performance-Trends im Monatsvergleich
- Konkrete Handlungsempfehlungen statt Zahlenfriedhof
- Echtzeit-Dashboard zusätzlich im Business- und Enterprise-SLA
Monatlicher Statusbericht
Zusammenfassung von Uptime-Statistiken, Performance-Kennzahlen, aufgetretenen Vorfällen und durchgeführten Maßnahmen. Vergleich mit Vormonaten für Trendanalyse.
Performance-Trendanalyse
Langzeittrends bei Ladezeiten, Serverauslastung und Datenbankgröße. Frühzeitige Erkennung von Kapazitätsengpässen und Handlungsempfehlungen für die Infrastrukturplanung.
Incident-Protokoll
Detaillierte Dokumentation aller Vorfälle: Zeitpunkt, Dauer, Ursache, ergriffene Maßnahmen und Lessons Learned. Nachvollziehbar für Ihr internes Team und für Compliance-Zwecke.
Echtzeit-Dashboard (Business und Enterprise)
Live-Ansicht aller überwachten Metriken in einem personalisierten Dashboard. Im Business- und Enterprise-SLA enthalten. Zugriff über den Browser ohne zusätzliche Software.
Quartalsweiser Review
Persönliches Gespräch zur Auswertung der Monitoring-Daten. Gemeinsame Planung von Optimierungsmaßnahmen, Kapazitätserweiterungen und Weiterentwicklungen.
Sicherheits-Reporting
Übersicht über blockierte Angriffe, verdächtige Zugriffsmuster und den aktuellen Patch-Stand aller Komponenten. Grundlage für Sicherheitsreviews und Audit-Dokumentation.
Sie wissen nicht, wie Ihr Shop nachts performt?
Wir richten ein Monitoring ein, das genau die Metriken überwacht, die für Ihren Shop kritisch sind — inklusive Alerting, Eskalation und monatlichem Report.
Monitoring in jeder SLA-Stufe enthalten
Monitoring ist bei uns kein separat bepreistes Zusatzprodukt, sondern fester Bestandteil jedes SLA-Wartungsvertrags. Die drei Stufen unterscheiden sich beim Prüfintervall, beim Umfang der überwachten Metriken, bei den Alarmkanälen und bei der Reaktionszeit unseres Teams: vom Basis-SLA mit 5-Minuten-Intervall und Erstreaktion bis 8 Stunden an Werktagen über den Business-SLA mit minütlichen Checks und Wochenend-Bereitschaft bis zum Enterprise-SLA mit 30-Sekunden-Intervall und Erstreaktion in 45 Minuten rund um die Uhr.
Drei SLA-Stufen, drei Monitoring-Tiefen
Monitoring ist in jedem Paket enthalten — zusammen mit Sicherheitsupdates, Backups und Reporting. Alle Preise netto pro Monat, Mindestlaufzeit 6 Monate. Alle Vertragsdetails auf der Seite SLA-Wartungsvertrag.
Basis
Für kleinere Shops und Business-Websites mit planbarem Betrieb.
- Uptime-, SSL- und Server-Monitoring im 5-Minuten-Intervall
- Alarmierung per E-Mail an unser Team
- Erstreaktion bis 8 Stunden an Werktagen
- Monatlicher Statusbericht mit allen Kennzahlen
- Tägliche Backups und Sicherheitsupdates inklusive
Business
Für umsatzrelevante Shops, die kurze Reaktionszeiten brauchen.
- Prüfintervall 1 Minute, zusätzlich Datenbank- und Log-Monitoring
- Alarmierung über E-Mail, SMS und Push mit Eskalationspfad
- Erstreaktion bis 4 Stunden, Wochenend-Bereitschaft für kritische Vorfälle
- Dashboard-Zugriff und quartalsweises Review
- Stundenkontingent für kleinere Anpassungen
Enterprise
Für geschäftskritische Shops mit hohem Traffic und 24/7-Anspruch.
- Prüfintervall 30 Sekunden von drei unabhängigen Standorten
- Anwendungsspezifische Metriken und Überwachung externer Dienste
- Erstreaktion in 45 Minuten, rund um die Uhr
- Echtzeit-Dashboard mit allen Metriken
- Dedizierter Ansprechpartner und priorisierte Eskalation
Alle Preise netto zzgl. USt. Ohne Wartungsvertrag unterstützen wir im Notfall für 95 € pro Stunde (Abrechnung im 15-Minuten-Takt) — Details auf der Seite Notfall-Support.
Monitoring als Grundlage für proaktive Optimierung
Monitoring liefert nicht nur Alarme bei Ausfällen, sondern auch die Datenbasis für kontinuierliche Verbesserung. Wenn wir sehen, dass die Datenbankabfrage-Zeiten über Wochen stetig ansteigen, adressieren wir das proaktiv durch Indexoptimierung oder Datenbankbereinigung, lange bevor Endnutzer eine Verlangsamung spüren. Wenn die Festplattenbelegung einen kritischen Wert nähert, planen wir rechtzeitig eine Erweiterung oder Archivierung.
Diese vorausschauende Arbeitsweise unterscheidet professionelles Monitoring von einfacher Uptime-Überwachung. Wir nutzen die gesammelten Daten aktiv, um die Stabilität, Performance und Sicherheit Ihres Shops kontinuierlich zu verbessern. In den quartalsweisen Reviews besprechen wir die Trends und leiten gemeinsam mit Ihnen Maßnahmen ab, die Ihr System langfristig resilient und leistungsfähig halten.
Saisonale Vorbereitung und Lastplanung
Für Onlineshops gibt es vorhersagbare Lastspitzen: Black Friday, Cyber Monday, Weihnachtsgeschäft, Saisonwechsel oder branchenspezifische Hochphasen. Unser Monitoring liefert die Datenbasis für eine vorausschauende Kapazitätsplanung. Die Vorbereitung beginnt idealerweise vier bis sechs Wochen vor der erwarteten Spitzenlast.
- 1
6 Wochen vorher: Analyse
Auswertung historischer Monitoring-Daten und Prognose des Ressourcenbedarfs für die erwartete Spitzenlast.
- 2
4 Wochen vorher: Lasttest
Simulation realistischer Lastszenarien, Identifikation potenzieller Engpässe in Anwendung, Datenbank und Server.
- 3
2 Wochen vorher: Optimierung
Anpassung der Infrastruktur, Optimierung der Cache-Konfiguration, temporäre Kapazitätserweiterung und CDN-Aktivierung.
- 4
Während der Hochphase: Maximalmodus
Kürzere Prüfintervalle, engere Alarmschwellen und erhöhte Bereitschaft des Teams für die verkaufsintensivste Zeit des Jahres.
Integration mit externen Systemen und Benachrichtigungen
Unser Monitoring-System lässt sich in Ihre bestehende Kommunikationsinfrastruktur integrieren. Neben den Standard-Benachrichtigungskanälen E-Mail und SMS können Alarme auch an Webhook-Endpunkte, Messaging-Systeme oder Ticketing-Plattformen weitergeleitet werden. So stellen wir sicher, dass Monitoring-Informationen nicht in einem separaten System isoliert bleiben, sondern in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe einfließen. Für Kunden, die selbst einen Überblick über den Systemzustand behalten möchten, bieten wir im Business- und Enterprise-SLA Zugang zu einem Echtzeit-Dashboard, das die wichtigsten Metriken auf einen Blick zeigt.
Anwendungsspezifisches Monitoring
Neben der Infrastrukturüberwachung bieten wir anwendungsspezifisches Monitoring, das die Geschäftslogik Ihres Shops berücksichtigt. Für Shopware-Shops überwachen wir den Message-Queue-Status, die Indexierungsprozesse und die Cache-Hit-Raten. Für WordPress-Websites prüfen wir die wp-cron-Ausführung, die Datenbank-Verbindungsauslastung und die Plugin-Fehlermeldungen. Dieses tiefe Monitoring erkennt Probleme, die ein reiner Infrastruktur-Check übersehen würde: etwa einen blockierten Message-Queue-Worker, der dazu führt, dass E-Mails nicht versendet werden, oder einen fehlgeschlagenen Cron-Job, der die Suchindex-Aktualisierung verhindert.
Die anwendungsspezifischen Metriken fließen in die gleichen Alerting- und Reporting-Systeme wie die Infrastrukturdaten. So entsteht ein ganzheitliches Bild des Systemzustands, das Zusammenhänge zwischen Infrastruktur- und Anwendungsproblemen sichtbar macht. Wenn beispielsweise die Antwortzeit steigt, können wir sofort korrelieren, ob die Ursache in der Datenbankauslastung, der PHP-Ausführungszeit, einem ineffizienten Plugin oder einem Caching-Problem liegt. Diese Korrelation beschleunigt die Problemdiagnose erheblich und reduziert die Wiederherstellungszeit bei Vorfällen.
Historische Daten und langfristige Trendanalyse
Monitoring-Daten haben einen Wert, der über die akute Alarmierung hinausgeht. Durch die langfristige Speicherung und Analyse von Leistungsdaten können wir Muster erkennen, die in Echtzeit nicht sichtbar sind. Ein schleichender Anstieg der Datenbankabfrage-Zeiten über drei Monate weist auf wachsende Tabellen oder fragmentierte Indizes hin. Ein saisonales Muster in der Serverauslastung hilft bei der Kapazitätsplanung für das nächste Geschäftsjahr. Ein plötzlicher Rückgang der Cache-Hit-Rate nach einem Plugin-Update deutet auf eine fehlerhafte Cache-Invalidierung hin.
Diese langfristigen Analysen besprechen wir in den quartalsweisen Reviews und leiten daraus konkrete Maßnahmen ab. Häufig identifizieren wir auf diesem Weg Optimierungspotenzial, das im Tagesgeschäft unentdeckt bleibt, aber über die Zeit erhebliche Auswirkungen auf Performance und Stabilität hat. Die historischen Daten dienen auch als Referenz bei Problemen: Wenn ein Vorfall auftritt, können wir den Systemzustand vor dem Vorfall mit dem aktuellen vergleichen und so die Ursache schneller eingrenzen. Diese datengetriebene Arbeitsweise ist ein wesentlicher Qualitätsvorteil unseres Monitoring-Service gegenüber einfacheren Überwachungslösungen.
DNS-Monitoring und Domain-Sicherheit
DNS-Probleme gehören zu den tückischsten Ausfallursachen, weil sie den Shop vollständig unerreichbar machen können, ohne dass auf dem Server selbst ein Problem vorliegt. Unser DNS-Monitoring deckt deshalb mehrere Ebenen ab:
DNS-Auflösung
Regelmäßige Prüfung der korrekten Domain-Auflösung von verschiedenen Standorten aus, inklusive Propagierungszeiten nach Änderungen.
Hijacking-Erkennung
Konsistenzprüfung der DNS-Einträge und Alarm bei unerwarteten Änderungen, die auf ein DNS-Hijacking hindeuten können.
Domain-Ablauf
Überwachung von Ablaufdatum, Whois-Änderungen und DNSSEC-Status. Eine vergessene Verlängerung nimmt einen Shop sonst sofort offline.
Im Rahmen unserer Wartung stellen wir sicher, dass Domain-Verlängerungen rechtzeitig erfolgen und DNS-Konfigurationen den aktuellen Best Practices entsprechen.
Benachrichtigungs-Konfiguration und Alarmmüdigkeit
Die richtige Konfiguration von Benachrichtigungen ist eine Kunst für sich. Zu viele Alarme führen dazu, dass wichtige Meldungen in der Flut untergehen, ein Phänomen, das als Alarmmüdigkeit bekannt ist. Zu wenige Alarme lassen kritische Vorfälle unbemerkt. Wir konfigurieren die Alarmschwellen individuell für Ihr System und stimmen sie in den ersten Wochen nach dem Setup fein ab. Dabei berücksichtigen wir das normale Verhaltensmuster Ihres Shops: Lastspitzen zu bestimmten Tageszeiten, saisonale Schwankungen und bekannte Muster wie Backup-Fenster oder Import-Routinen, die kurzfristig zu erhöhter Serverauslastung führen.
Das Ergebnis ist ein Alerting-System, das relevante Vorfälle zuverlässig meldet und irrelevante Schwankungen filtert. In den quartalsweisen Reviews evaluieren wir die Alarm-Statistiken: Wie viele Alarme wurden ausgelöst? Wie viele davon erforderten tatsächlich eine Reaktion? Wie viele waren False Positives? Auf Basis dieser Auswertung passen wir die Schwellenwerte weiter an, sodass die Alarmqualität über die Zeit kontinuierlich steigt.
Monitoring bei Server-Migrationen und Updates
Während kritischer Operationen wie Server-Migrationen, großen Core-Updates oder Infrastrukturänderungen erhöhen wir die Monitoring-Intensität auf das Maximum. Die Prüfintervalle werden verkürzt, zusätzliche Metriken werden aktiviert und das Team steht in erhöhter Bereitschaft. So erkennen wir Probleme, die durch die Änderung verursacht werden, in den ersten Minuten nach dem Deployment und können sofort reagieren. Dieses verstärkte Monitoring bleibt für mindestens 24 Stunden nach der Änderung aktiv und wird erst zurückgefahren, wenn alle Kennzahlen stabil im Normalbereich liegen.
Auch bei saisonalen Ereignissen wie Black Friday oder dem Weihnachtsgeschäft passen wir das Monitoring an: kürzere Prüfintervalle, engere Alarmschwellen und erweiterte Bereitschaft des Teams stellen sicher, dass wir in den verkaufsintensivsten Phasen des Jahres maximale Aufmerksamkeit auf die Systemstabilität richten. Die Monitoring-Konfiguration für diese Sonderszenarien wird im Vorfeld geplant und getestet, sodass der Übergang in den Hochlast-Monitoring-Modus reibungslos funktioniert.
Kosten-Nutzen-Verhältnis des Monitorings
Professionelles Monitoring kostet einen Bruchteil dessen, was ein einziger ungeplanter Ausfall verursacht. Ein Ausfall, der durch frühzeitige Erkennung eines Speicherproblems vermieden wird, spart nicht nur den direkten Umsatzverlust, sondern auch die Kosten für Notfall-Einsätze, die manuelle Nachbearbeitung verlorener Bestellungen und den schwer messbaren Vertrauensverlust bei Kunden. Die Investition amortisiert sich typischerweise bereits beim ersten verhinderten Ausfall. Zur Einordnung: Im Basis-SLA ist das komplette Monitoring — zusammen mit Sicherheitsupdates, Backups und monatlichem Reporting — für 199 € pro Monat netto enthalten.
Das Wichtigste in Kürze
- 24/7-Monitoring ist in jedem SLA-Paket enthalten — Basis 199 €, Business 349 €, Enterprise 699 € pro Monat netto
- Prüfintervalle je nach Stufe: 5 Minuten, 1 Minute oder 30 Sekunden — geprüft von drei unabhängigen Standorten
- Vier Alarmkanäle mit definiertem Eskalationspfad; Erstreaktion je nach SLA in 8 Stunden, 4 Stunden oder 45 Minuten
- Überwacht werden Uptime, Performance, SSL, DNS, Serverressourcen, Datenbank und Logs — korreliert zu einem Gesamtbild
- Monatlicher Statusbericht mit Trends und Empfehlungen; Echtzeit-Dashboard im Business- und Enterprise-SLA