Preise für Wartung und Notfallhilfe — offen kalkuliert
Drei SLA-Stufen ab 199 € netto pro Monat, Einmalleistungen zum Festpreis und eine kostenfreie Erstanalyse vorab. Sie sehen vor der Unterschrift, welche Leistung in welchem Paket steckt und was außerhalb davon berechnet wird.
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SLA-Stufen zur Auswahl
45 min
Erstreaktion im Enterprise-SLA
6 Monate
Mindestlaufzeit
24/7
Monitoring in jedem Paket
Wartungsangebote sind selten vergleichbar: Der eine rechnet nach Stunden ab, der nächste verkauft ein Paket ohne Reaktionszeit, der dritte nennt gar keinen Preis. Wir legen unsere Konditionen deshalb vollständig offen. Der SLA-Wartungsvertrag beginnt bei 199 € netto pro Monat und enthält in jeder Stufe Sicherheitsupdates, 24/7-Monitoring, den Backup-Service und den monatlichen Bericht. Unterschiedlich sind Reaktionszeit, Servicezeiten und Umfang der laufenden Arbeiten. Wer akut Hilfe braucht, aber keinen Vertrag hat, findet weiter unten die Festpreise für Einmalleistungen — inklusive Notfall-Support bei gehackten Systemen.
Preisstruktur auf einen Blick
Der Einstiegspreis in den laufenden Betrieb
- Basis 199 € pro Monat — Erstreaktion bis 8 Stunden an Werktagen
- Business 349 € pro Monat — Erstreaktion bis 4 Stunden, Wochenend-Bereitschaft
- Enterprise 699 € pro Monat — Erstreaktion in 45 Minuten, rund um die Uhr
- Updates, Monitoring, Backups und Monatsbericht in jedem Paket
Alle Preise netto zzgl. USt. Mindestlaufzeit 6 Monate, danach monatlich kündbar. Die SLA-Stufe bestimmt Reaktionszeit und Umfang — nicht die Größe Ihres Sortiments.
Die drei SLA-Stufen im direkten Vergleich
Alle drei Pakete enthalten denselben Kern: geprüfte Updates für Core, Plugins und Serversoftware, rund um die Uhr laufendes Monitoring, tägliche Backups mit Wiederherstellungstest, SSL-Verwaltung und einen monatlichen Bericht über alles, was am System passiert ist. Der Unterschied liegt in der Zusage, wie schnell wir im Störungsfall reagieren, in welchen Zeiten wir erreichbar sind und wie eng der Update-Rhythmus getaktet ist. Welche Stufe passt, hängt weniger von der Shop-Größe ab als von der Frage, wie teuer eine Stunde Stillstand für Sie ist.
SLA-Pakete: Preise und Leistungsumfang
Alle Preise netto pro Monat, Mindestlaufzeit 6 Monate. Die vollständige Leistungsbeschreibung mit allen Reaktions- und Wiederherstellungszeiten steht auf der Seite SLA-Wartungsvertrag.
Basis
Für Business-Websites und kleinere Shops mit planbarem Update-Bedarf.
- Erstreaktion bis 8 Stunden an Werktagen
- Monatlicher Update-Zyklus mit Staging-Test
- 24/7-Uptime-Monitoring, Prüfintervall 5 Minuten
- Tägliche Backups, 30 Tage Aufbewahrung
- SSL-Verwaltung und automatische Verlängerung
- Monatlicher Statusbericht
Business
Für umsatzrelevante Shops, bei denen eine Stunde Ausfall spürbar wehtut.
- Erstreaktion bis 4 Stunden, erweiterte Servicezeiten
- Wochenend-Bereitschaft für kritische Vorfälle
- Vierzehntägiger Update-Zyklus mit Checkout-Tests
- Monitoring im 1-Minuten-Takt
- Stundenkontingent für kleinere Anpassungen
- Quartalsweises Performance-Review
Enterprise
Für geschäftskritische Shops mit hohem Traffic und Anspruch auf Rund-um-die-Uhr-Betreuung.
- Erstreaktion in 45 Minuten, rund um die Uhr
- Bereitschaft auch an Wochenenden und Feiertagen
- Priorisierte Eskalation, fester Ansprechpartner
- Monitoring im 30-Sekunden-Takt
- Erweitertes Stundenkontingent und Architektur-Beratung
- Monatliches Review mit Maßnahmenplan
Alle Preise netto zzgl. USt. Der Notfall-Support ist in jeder Stufe enthalten — mit der jeweils vereinbarten Reaktionszeit. Einmalleistungen ohne laufenden Vertrag finden Sie weiter unten auf dieser Seite und auf der Seite Notfall-Support.
Was den Preis bestimmt — und was nicht
Wir kalkulieren nicht nach Umsatz, Bestellvolumen oder Anzahl der Artikel. Der Monatspreis ergibt sich aus der zugesagten Reaktionszeit, den Servicezeiten und dem Takt der laufenden Arbeiten. Das hat einen praktischen Grund: Ein kleiner Shop mit 300 Artikeln kann geschäftskritischer sein als ein großer Katalog, wenn er der einzige Vertriebskanal ist. Umgekehrt kommt eine Unternehmenswebsite mit gelegentlichen Redaktionsänderungen gut mit dem Basis-Paket zurecht. Die folgenden Faktoren beeinflussen die Zuordnung im Erstgespräch.
Umsatzrisiko pro Stunde
Wie viel Umsatz steht still, wenn der Shop eine Stunde nicht erreichbar ist? Diese Zahl entscheidet häufiger über die SLA-Stufe als jede technische Kennzahl.
Servicezeiten und Saison
Shops mit Kampagnen am Wochenende oder starkem Weihnachtsgeschäft brauchen Bereitschaft außerhalb der Bürozeiten. Reiner Werktagsbetrieb kommt mit Basis aus.
Komplexität der Installation
Zahl und Pflegequalität der Erweiterungen, individuelle Anpassungen und angebundene Systeme bestimmen, wie aufwendig ein Update-Zyklus tatsächlich ist.
Anzahl der Umgebungen
Live-System allein oder zusätzlich Staging und Entwicklungsumgebung. Mehr Umgebungen bedeuten mehr Sicherheit beim Deploy und mehr Pflegeaufwand.
Nachweispflichten
Wer Wartungsnachweise für Auditoren, Versicherer oder die eigene Compliance braucht, bekommt ausführlicheres Reporting — im Business- und Enterprise-Paket enthalten.
Wer sonst am System arbeitet
Arbeiten interne Teams oder weitere Dienstleister am selben System, stimmen wir Zuständigkeiten und Freigaben ab. Das gehört in den Vertrag, nicht in eine Absprache am Telefon.
Einmalleistungen: Festpreise ohne laufenden Vertrag
Nicht jeder Bedarf ist ein Dauerauftrag. Wenn eine Website bereits kompromittiert ist, ein Serverumzug ansteht oder eine einzelne Frage dringend geklärt werden muss, arbeiten wir auch ohne Wartungsvertrag. Der Ablauf ist immer gleich: Wir prüfen den Fall kostenfrei, nennen einen Festpreis und legen erst danach los. Bei der Bereinigung gehackter Systeme sagen wir vorher, was der Preis abdeckt — und was ein möglicher Zusatzaufwand wäre, etwa wenn sich in der Analyse ein zweiter Einstiegspunkt zeigt.
| Einmalleistung | Preis (netto) | Was darin enthalten ist |
|---|---|---|
| Erstanalyse und technische Einschätzung | kostenfrei | Prüfung von Versionsständen, Backup-Situation, Erreichbarkeit und offensichtlichen Risiken, schriftliche Rückmeldung binnen eines Werktages |
| Hack-Bereinigung Website | ab 390 € | Eindämmung, Malware-Entfernung, Schließen des Einfallstors, Passwort- und Schlüsselwechsel, Abschlussbericht — Details auf der Seite WordPress gehackt |
| Hack-Bereinigung kleiner Onlineshop | ab 990 € | Wie oben, zusätzlich Prüfung von Bestell-, Zahlungs- und Kundendaten sowie der Checkout-Strecke auf manipulierte Skripte |
| Hack-Bereinigung Onlineshop | ab 1.490 € | Vollständige Bereinigung inklusive forensischer Spurensicherung, Prüfung aller Erweiterungen und Unterstützung bei der Meldung nach Art. 33 DSGVO |
| Soforthilfe ohne Wartungsvertrag | 95 € pro Stunde | Abrechnung im 15-Minuten-Takt, kein Mindestvolumen, Einsatz nach Verfügbarkeit — ohne zugesagte Reaktionszeit |
| Major-Upgrade und Migration | Festpreis nach Analyse | Umfang hängt von Ausgangsversion und Erweiterungen ab. Vorgehen und Kalkulationsgrundlage stehen auf der Seite Shopware Major-Upgrade |
Die Erstprüfung kostet nichts
Wartungsvertrag, Abrechnung nach Aufwand oder Eigenbetrieb?
Drei Kostenmodelle für denselben Betrieb
Jedes Modell hat eine Berechtigung. Entscheidend ist, welche Kosten sichtbar sind und welche erst im Störungsfall auftauchen.
Eigenbetrieb im Team
- Volle Kontrolle über jeden Eingriff am System
- Keine laufenden Fremdkosten in der Buchhaltung
- Interne Zeit ist real, taucht aber in keiner Kalkulation auf
- Keine Vertretung bei Urlaub, Krankheit oder Wechsel
- Nachts und am Wochenende meldet sich niemand
Abrechnung nach Stunden
- Man zahlt nur, wenn tatsächlich etwas gemacht wird
- Passt gut für einmalige Projekte und Umbauten
- Keine zugesagte Reaktionszeit im Störungsfall
- Aufwand entsteht meist erst, wenn der Schaden schon da ist
- Jahreskosten lassen sich vorher kaum beziffern
SLA-Wartungsvertrag
- Feste Monatskosten ab 199 € netto, im Voraus bekannt
- Verbindliche Erstreaktion: 8 Stunden, 4 Stunden oder 45 Minuten
- Updates, Backups, Monitoring und Reporting inklusive
- Fester Ansprechpartner, der die Installation kennt
- Mindestlaufzeit 6 Monate — dafür planbarer Betrieb
So entsteht Ihr Angebot
Anfrage mit URL
Sie nennen uns die Adresse Ihres Shops oder Ihrer Website und beschreiben kurz, was Sie beschäftigt. Mehr brauchen wir für den Start nicht — Zugangsdaten erst später und nur, wenn Sie sie freigeben.
Kostenfreie Erstanalyse
Wir prüfen von außen den Versionsstand, die Erreichbarkeit, die Verschlüsselung, offensichtliche Sicherheitsrisiken und die Ladezeit. Das Ergebnis erhalten Sie schriftlich, in verständlicher Sprache und ohne Verkaufsdruck.
Empfehlung einer SLA-Stufe
Auf Basis der Analyse und Ihres Umsatzrisikos empfehlen wir Basis, Business oder Enterprise — und begründen, warum die niedrigere Stufe in Ihrem Fall ausreicht, wenn das so ist.
Leistungsbeschreibung und Vertrag
Sie erhalten eine schriftliche Leistungsbeschreibung mit Reaktionszeiten, Wartungsfenstern, Eskalationswegen und dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Erst danach wird abgerechnet.
Onboarding und Bestandsaufnahme
Im ersten Monat richten wir Monitoring, Backups und die Staging-Umgebung ein, dokumentieren die Installation und arbeiten den Rückstand an Updates ab. Der Monatspreis ändert sich dadurch nicht.
Laufender Betrieb mit Bericht
Ab dem zweiten Monat läuft der vereinbarte Zyklus. Jeder Monatsbericht zeigt Updates, Vorfälle, Verfügbarkeit und offene Empfehlungen — nachvollziehbar auch für Dritte.
Welche Stufe zu welchem Betrieb passt
Die Reaktionszeit ist der eigentliche Preisunterschied
Zwischen Basis und Enterprise liegen nicht mehr Leistungen im Sinne von mehr Häkchen, sondern kürzere Wege im Ernstfall. Im Basis-Paket bearbeiten wir eine Störung im nächsten Arbeitsblock, im Enterprise-Paket startet die Bearbeitung innerhalb von 45 Minuten — auch nachts. Wer wissen möchte, was diese Differenz wert ist, findet die Rechnung in unserem Beitrag zu den Ausfallkosten pro Minute.
- Basis: Werktags, Erstreaktion bis 8 Stunden — für Websites und Nebenkanäle
- Business: erweiterte Zeiten plus Wochenende — für den Hauptvertriebskanal
- Enterprise: rund um die Uhr, 45 Minuten — wenn Stillstand sofort Geld kostet
Was nicht im Monatspreis enthalten ist
Ehrliche Preise heißen auch, die Grenzen zu benennen. Der Wartungsvertrag deckt den geplanten Betrieb und die Reaktion auf Störungen ab. Alles, was den Funktionsumfang Ihres Systems verändert, ist Projektarbeit und wird getrennt angeboten. Diese Trennung schützt beide Seiten: Sie zahlen keine Pauschale für Leistungen, die Sie nie abrufen, und wir müssen den Betrieb nicht mit Entwicklungsarbeit quersubventionieren.
- Neue Funktionen, Schnittstellen und Erweiterungen, die über Fehlerbehebung hinausgehen
- Relaunches, Redesigns und die Übernahme redaktioneller Inhaltspflege
- Major-Upgrades auf eine neue Hauptversion — kalkuliert als Projekt nach Analyse, siehe Shopware Major-Upgrade
- Lizenz- und Hostinggebühren Dritter, die wir grundsätzlich transparent durchreichen und nie aufschlagen
- Bereinigung eines Systems, das bereits vor Vertragsbeginn kompromittiert war — dafür gilt der Festpreis für die Hack-Bereinigung
- Schulungen und Workshops für Ihr Team, die wir auf Wunsch separat anbieten
Sie wollen wissen, welche Stufe zu Ihrem Shop passt?
Nennen Sie uns die URL — wir prüfen den technischen Zustand, benennen die Risiken und empfehlen die niedrigste Stufe, die Ihr Umsatzrisiko tatsächlich abdeckt.
Wann sich ein Wartungsvertrag rechnet
Die Rechnung ist unromantisch: Ein Wartungsvertrag lohnt sich dann, wenn die erwarteten Kosten eines Vorfalls über den Jahreskosten des Vertrags liegen. In die Vorfallseite gehören nicht nur die Bereinigung selbst, sondern auch entgangener Umsatz während des Ausfalls, der Aufwand für die Meldung an die Aufsichtsbehörde, Rückfragen von Kunden und die Zeit, die intern gebunden wird. Bereits ein einziger ernsthafter Vorfall im Jahr übersteigt in vielen Fällen die Jahreskosten des Basis-Pakets. Wie ein solcher Fall abläuft, beschreibt unser Beitrag Notfallplan: Was tun wenn die Website gehackt wurde.
Dazu kommt ein Effekt, der sich nicht in einer Einzelrechnung zeigt: Wer regelmäßig aktualisiert, hat seltener große Sprünge zu bewältigen. Ein System, das drei Jahre stehen geblieben ist, lässt sich nicht mehr in einem Wartungsfenster aktualisieren — dann wird aus laufender Pflege ein Migrationsprojekt. Welche Leistungen in einen Vertrag gehören und welche als Projekt abgerechnet werden, ordnet Wartungsvertrag: Wichtigste Inhalte ein; welche Nachweise Versicherer sehen wollen, zeigt Cyber-Versicherung: Welche Wartungsnachweise zählen. Die Preise für die einzelnen Bausteine stehen auf den Seiten Leistungen und SLA-Wartungsvertrag.
Drei typische Preisentscheidungen
Illustrative, anonymisierte Verläufe aus unserer Wartungspraxis (Projekterfahrung) — konkrete Zahlen und Referenzen nennen wir im persönlichen Gespräch.
Das Wichtigste in Kürze
- SLA-Wartung ab 199 € netto pro Monat — Business 349 €, Enterprise 699 €, jeweils mit 6 Monaten Mindestlaufzeit
- Updates, 24/7-Monitoring, geprüfte Backups, SSL-Verwaltung und Monatsbericht sind in jeder Stufe enthalten
- Der Preisunterschied liegt in Reaktionszeit, Servicezeiten und Update-Takt — nicht in der Größe Ihres Sortiments
- Ohne Vertrag: Soforthilfe 95 € pro Stunde, Hack-Bereinigung ab 390 € (Website) bzw. ab 1.490 € (Shop, kleine Shops ab 990 €)
- Die Erstanalyse ist kostenfrei; Festpreise nennen wir erst, nachdem wir das System gesehen haben